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<title>EVANGELIUM TAG FUER TAG</title>
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<description>Empfangen Sie jeden Morgen das Evangelium des tages durch Email. Katholischer, mehrsprachiger, kostenloser, und Dienst.</description>
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<lastBuildDate>Mon, 20 Jul 2026 17:40:03 +0000</lastBuildDate>
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<title>EVANGELIUM TAG FUER TAG</title>
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<description>«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68</description>
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<title>Dienstag, 21. Juli : Buch Micha  7,14-15.18-20. </title>
<category>LECTIO 1</category>
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<description><![CDATA[Herr, unser Gott, weide dein Volk mit deinem Stab, die Herde, die dein Erbbesitz ist, die einsam im Wald wohnt mitten im fruchtbaren Land! Sie sollen wieder im Baschan und in Gilead weiden wie in den Tagen der Vorzeit.
Wie in den Tagen, als du aus dem Land Ägypten auszogst, lass uns deine Wunder schauen!
Wer ist Gott wie du, der Schuld verzeiht und an der Verfehlung vorübergeht für den Rest seines Erbteils! Nicht hält er auf ewig fest an seinem Zorn, denn er hat Wohlgefallen daran, gütig zu sein.
Er wird sich unser wieder erbarmen, er wird niedertreten unsere Schuld. Ja, du wirst in die Tiefen des Meeres werfen alle ihre Sünden.
Du wirst Jakob Treue und Abraham Liebe erweisen, wie du unseren Vätern geschworen hast in den Tagen der Vorzeit.]]></description>
</item>
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<title>Dienstag, 21. Juli : Psalmen 85(84),2-3.5-6.7-8. </title>
<category>PSALMUS</category>
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<description><![CDATA[Du hast wieder Gefallen gefunden, HERR, an deinem Land, du hast Jakobs Unglück gewendet.
Du hast deinem Volk die Schuld vergeben, all seine Sünden zugedeckt.
Wende dich uns zu, du Gott unsres Heiles, lass von deinem Unmut gegen uns ab!
Willst du uns ewig zürnen, soll dein Zorn dauern von Geschlecht zu Geschlecht?

Willst du uns nicht wieder beleben, dass dein Volk an dir sich freue?
Lass uns schauen, HERR, deine Huld und schenke uns dein Heil!]]></description>
</item>
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<title>Dienstag, 21. Juli : Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt  12,46-50. </title>
<category>EVANGELIUM</category>
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<description><![CDATA[In jener Zeit, als Jesus mit den Leuten redete, standen seine Mutter und seine Brüder vor dem Haus und wollten mit ihm sprechen.
Da sagte jemand zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und wollen mit dir sprechen.
Dem, der ihm das gesagt hatte, erwiderte er: Wer ist meine Mutter und wer sind meine Brüder?
Und er streckte die Hand über seine Jünger aus und sagte: Siehe, meine Mutter und meine Brüder.
Denn wer den Willen meines himmlischen Vaters tut, der ist für mich Bruder und Schwester und Mutter.]]></description>
</item>
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<title>Dienstag, 21. Juli : Hl. Gertrud von Helfta  </title>
<category>MEDITATIO</category>
<guid isPermaLink="false">2026-07-21 - MEDITATIO</guid>
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<description><![CDATA[Als Gertrud sich während der Messe in die Epistel (2 Kor 6,1-10) vertiefte, um aus den dort genannten Tugenden einige zur Nachahmung und zur Belehrung anderer auszuwählen, hierbei aber keine besondere Erleuchtung empfing, sagte sie zum Herrn: „Lehre mich, o Herr, durch welche dieser Tugenden ich dir besonders wohlgefällig dienen kann, denn ich vermag es leider nicht, mich jeden Tag in allem zu üben.“
 
Der Herr antwortete: „Erinnere dich, dass es mitten in der Aufzählung dieser Tugenden heißt: ‚im Heiligen Geist‘ (2 Kor 6,6). Der Heilige Geist aber ist der gute Wille. Deshalb bemühe dich immer um einen guten Willen, dann kannst du auch den Glanz und Fortschritt aller Tugenden haben, weil ein solcher Wille mehr gewinnt, als je ein Mensch im Werk erreichen kann. Denn wer einen so guten Willen hat, dass er gern über alle Geschöpfe mich loben, lieben, mir danken, Mitgefühl mit mir haben und in jeglicher Tugend auf die vollkommenste Weise sich üben möchte, wenn er könnte, der wird von meiner göttlichen Freigebigkeit einst einen reichlicheren Lohn empfangen, als je ein Mensch durch Werke erlangen kann.“
Darauf trat der Heilige Geist, der Paraklet, in die Mitte und stand als Vermittler für die Seele vor ihr in seinem göttlichen Glanz und begann, die Seele, die ihre ungeheure Schlechtigkeit unverhüllt erkennen konnte, mit dem wunderbaren Glanz seiner göttlichen Herrlichkeit zu überfluten. So hatte diese Seele, durch das Wirken des göttlichen Lichts von jeglicher Schlechtigkeit völlig befreit, das Glück, in den lebendigen Quell des Lichts, das niemals erlischt, eingetaucht zu werden. 

]]></description>
</item>
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<title>Montag, 20. Juli : Buch Micha  6,1-4.6-8. </title>
<category>LECTIO 1</category>
<guid isPermaLink="false">2026-07-20 - LECTIO 1</guid>
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<description><![CDATA[Hört doch, was der HERR sagt: Auf, tritt an zum Rechtsstreit mit den Bergen, die Hügel sollen deine Stimme hören!
Hört, ihr Berge, den Rechtsstreit des HERRN und ihr beständigen Fundamente der Erde! Denn der HERR hat einen Rechtsstreit mit seinem Volk, er geht mit Israel ins Gericht:
Mein Volk, was habe ich dir getan und womit habe ich dich ermüdet? Antworte mir!
Fürwahr, ich habe dich aus dem Land Ägypten heraufgeführt und dich freigekauft aus dem Sklavenhaus. Ich habe Mose vor dir hergesandt und Aaron und Mirjam.
Womit soll ich vor den HERRN treten, mich beugen vor dem Gott der Höhe? Soll ich mit Brandopfern vor ihn treten, mit einjährigen Kälbern?
Hat der HERR Gefallen an Tausenden von Widdern, an zehntausend Bächen von Öl? Soll ich meinen Erstgeborenen hingeben für meine Vergehen, die Frucht meines Leibes für meine Sünde?
Es ist dir gesagt worden, Mensch, was gut ist und was der HERR von dir erwartet: Nichts anderes als dies: Recht tun, Güte lieben und achtsam mitgehen mit deinem Gott.]]></description>
</item>
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<title>Montag, 20. Juli : Psalmen 50(49),5-6.8-9.16bc-17.21.23. </title>
<category>PSALMUS</category>
<guid isPermaLink="false">2026-07-20 - PSALMUS</guid>
<link>https://evangeliumtagfuertag.org/DE/gospel</link>
<description><![CDATA[„Versammelt mir all meine Frommen, die den Bund mit mir schließen beim Opfer!“
Da taten die Himmel seine Gerechtigkeit kund; weil Gott selbst der Richter ist.
Nicht wegen deiner Opfer rüge ich dich, deine Brandopfer sind mir immer vor Augen.
Aus deinem Haus nehme ich keinen Stier an, 

keine Böcke aus deinen Hürden.
Was zählst du meine Gebote auf
und führst meinen Bund in deinem Mund?
Dabei war Zucht dir verhasst, meine Worte warfst du hinter dich.

Das hast du getan und ich soll schweigen? 
Meinst du, ich bin wie du? 
Ich halte es dir vor Augen und rüge dich.
Wer Opfer des Dankes bringt, ehrt mich; 

wer den rechten Weg beachtet, den lasse ich das Heil Gottes schauen.“]]></description>
</item>
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<title>Montag, 20. Juli : Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt  12,38-42. </title>
<category>EVANGELIUM</category>
<guid isPermaLink="false">2026-07-20 - EVANGELIUM</guid>
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<description><![CDATA[In jener Zeit sagten einige Schriftgelehrte und Pharisäer zu Jesus: Meister, wir möchten von dir ein Zeichen sehen.
Er antwortete ihnen: Diese böse und treulose Generation fordert ein Zeichen, aber es wird ihr kein Zeichen gegeben werden außer das Zeichen des Propheten Jona.
Denn wie Jona drei Tage und drei Nächte im Bauch des Fisches war, so wird auch der Menschensohn drei Tage und drei Nächte im Schoß der Erde sein.
Die Männer von Ninive werden beim Gericht mit dieser Generation auftreten und sie verurteilen; denn sie sind auf die Botschaft des Jona hin umgekehrt. Und siehe, hier ist mehr als Jona.
Die Königin des Südens wird beim Gericht gegen diese Generation auftreten und sie verurteilen; denn sie kam vom Ende der Erde, um die Weisheit Salomos zu hören. Und siehe, hier ist mehr als Salomo.]]></description>
</item>
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<title>Montag, 20. Juli : Hl. Cyrill von Jerusalem  </title>
<category>MEDITATIO</category>
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<description><![CDATA[Hierauf wurdet ihr zum heiligen Bad der göttlichen Taufe geführt, wie Christus vom Kreuz weg zu dem in der Nähe gelegenen Grabe gebracht wurde. Und jeder einzelne wurde gefragt, ob er an den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes glaube. Jeder legte das heilsame Bekenntnis ab und tauchte dreimal in das Wasser unter und wieder auf, hierdurch das dreitägige Begräbnis Christi sinnbildlich andeutend. […] Wie man nämlich bei Nacht nicht mehr sieht, bei Tag aber im Licht wandelt, so saht ihr beim Untertauchen nichts wie bei Nacht, während es euch beim Emporsteigen Tag wurde. Im gleichen Augenblick starbt ihr und wurdet ihr geboren; jenes heilsame Wasser wurde für euch zugleich Grab und Mutter. […]

Etwas Ungewöhnliches und Wunderbares! Eigentlich sind wir nicht gestorben, eigentlich wurden wir nicht begraben. Wir sind auferstanden, ohne eigentlich gekreuzigt worden zu sein. Es sind (nur) Bilder, Nachahmungen. Doch Tatsache ist die Erlösung. Tatsächlich ist Christus gekreuzigt worden, tatsächlich ist er begraben worden, wahrhaft ist er auferstanden. Alle diese Gnaden hat er uns geschenkt, damit wir, wenn wir durch Nachahmung an seinen Leiden teilhaben, in Wahrheit das Heil gewinnen. O überströmende Liebe zu den Menschen! Christus hat an seinen makellosen Händen und Füßen die Nägel empfangen und Schmerzen erduldet, und mir, der ich keine Schmerzen und Mühsale hatte, schenkt er auf Grund der Teilnahme an seinem Schmerz die Erlösung. […]

Man möge sich genau merken, dass die Taufe nicht nur von Sünden reinigt und die Gabe des Heiligen Geistes verleiht, sondern auch ein Abbild der Leiden Christi ist. Daher hat Paulus soeben ausgerufen: „Oder wisset ihr nicht, daß wir alle, die wir in Christus Jesus getauft wurden, in seinen Tod getauft wurden? Mit ihm wurden wir begraben durch die Taufe in den Tod“ (Röm 6,3–4). […] Damit wir lernen, dass Christus alles, was er litt, unseretwegen, um unseres Heiles willen, in Wahrheit und nicht zum Schein gelitten hat, und dass wir teilnehmen an seinen Leiden, rief Paulus mit aller Deutlichkeit aus: „Wenn wir nämlich eingepflanzt worden sind der Ähnlichkeit mit seinem Tode, werden wir es auch sein mit seiner Auferstehung“ (Röm 6,5).]]></description>
</item>
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<title>Sonntag, 19. Juli : Buch der Weisheit  12,13.16-19. </title>
<category>LECTIO 1</category>
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<description><![CDATA[Es gibt keinen Gott, Herr, außer dir, der für alles Sorge trägt; daher brauchst du nicht zu beweisen, dass du gerecht geurteilt hast.
Deine Stärke ist die Grundlage deiner Gerechtigkeit und deine Herrschaft über alles lässt dich alles schonen.
Stärke beweist du, wenn man an deine unbeschränkte Macht nicht glaubt, und bei denen, die sie kennen, strafst du die anmaßende Auflehnung.
Weil du über Stärke verfügst, richtest du in Milde und behandelst uns mit großer Schonung; denn die Macht steht dir zur Verfügung, wann immer du willst.
Durch solches Handeln hast du dein Volk gelehrt, dass der Gerechte menschenfreundlich sein muss, und hast deinen Söhnen und Töchtern die Hoffnung geschenkt, dass du den Sündern die Umkehr gewährst.]]></description>
</item>
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<title>Sonntag, 19. Juli : Psalmen 86(85),5-6.9-10.15-16a. </title>
<category>PSALMUS</category>
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<description><![CDATA[Du, mein Herr, bist gut und bereit zu vergeben, reich an Liebe für alle, die zu dir rufen.
Vernimm, HERR, mein Bittgebet, 
achte auf mein lautes Flehen!
Alle Völker, die du gemacht hast, werden kommen 

und sich niederwerfen, mein Herr, vor deinem Angesicht, 
sie werden deinen Namen ehren.
Denn du bist groß und tust Wunder, 
nur du bist Gott, du allein.

Du, Herr, bist ein barmherziger und gnädiger Gott, langsam zum Zorn und reich an Huld und Treue.
Wende dich mir zu und sei mir gnädig, 
gib deinem Knecht wieder Kraft, 
und hilf dem Sohn deiner Magd!]]></description>
</item>
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<title>Sonntag, 19. Juli : Brief des Apostels Paulus an die Römer  8,26-27. </title>
<category>LECTIO 2</category>
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<description><![CDATA[Schwestern und Brüder! Der Geist nimmt sich unserer Schwachheit an. Denn wir wissen nicht, was wir in rechter Weise beten sollen; der Geist selber tritt jedoch für uns ein mit unaussprechlichen Seufzern.
Der die Herzen erforscht, weiß, was die Absicht des Geistes ist. Denn er tritt so, wie Gott es will, für die Heiligen ein.]]></description>
</item>
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<title>Sonntag, 19. Juli : Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt  13,24-43. </title>
<category>EVANGELIUM</category>
<guid isPermaLink="false">2026-07-19 - EVANGELIUM</guid>
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<description><![CDATA[In jener Zeit erzählte Jesus der Menge folgendes Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Mann, der guten Samen auf seinen Acker säte.
Während nun die Menschen schliefen, kam sein Feind, säte Unkraut unter den Weizen und ging weg.
Als die Saat aufging und sich die Ähren bildeten, kam auch das Unkraut zum Vorschein.
Da gingen die Knechte zu dem Gutsherrn und sagten: Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesät? Woher kommt dann das Unkraut?
Er antwortete: Das hat ein Feind getan. Da sagten die Knechte zu ihm: Sollen wir gehen und es ausreißen?
Er entgegnete: Nein, damit ihr nicht zusammen mit dem Unkraut den Weizen ausreißt.
Lasst beides wachsen bis zur Ernte und zur Zeit der Ernte werde ich den Schnittern sagen: Sammelt zuerst das Unkraut und bindet es in Bündel, um es zu verbrennen; den Weizen aber bringt in meine Scheune!
In jener Zeit legte Jesus der Menge ein weiteres Gleichnis vor und sagte: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Senfkorn, das ein Mann auf seinen Acker säte.
Es ist das kleinste von allen Samenkörnern; sobald es aber hochgewachsen ist, ist es größer als die anderen Gewächse und wird zu einem Baum, sodass die Vögel des Himmels kommen und in seinen Zweigen nisten.
Er sagte ihnen ein weiteres Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit dem Sauerteig, den eine Frau nahm und unter drei Sea Mehl verbarg, bis das Ganze durchsäuert war.
Dies alles sagte Jesus der Menschenmenge in Gleichnissen und ohne Gleichnisse redete er nicht zu ihnen,
damit sich erfülle, was durch den Propheten gesagt worden ist: Ich öffne meinen Mund in Gleichnissen, ich spreche aus, was seit der Schöpfung der Welt verborgen war.
In jener Zeit verließ Jesus die Menge und ging in das Haus. Und seine Jünger kamen zu ihm und sagten: Erkläre uns das Gleichnis vom Unkraut auf dem Acker!
Er antwortete: Der den guten Samen sät, ist der Menschensohn;
der Acker ist die Welt; der gute Samen, das sind die Kinder des Reiches; das Unkraut sind die Kinder des Bösen;
der Feind, der es gesät hat, ist der Teufel; die Ernte ist das Ende der Welt; die Schnitter sind die Engel.
Wie nun das Unkraut aufgesammelt und im Feuer verbrannt wird, so wird es auch bei dem Ende der Welt sein:
Der Menschensohn wird seine Engel aussenden und sie werden aus seinem Reich alle zusammenholen, die andere verführt und Gesetzloses getan haben,
und werden sie in den Feuerofen werfen. Dort wird Heulen und Zähneknirschen sein.
Dann werden die Gerechten im Reich ihres Vaters wie die Sonne leuchten. Wer Ohren hat, der höre!]]></description>
</item>
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<title>Sonntag, 19. Juli : Hl. Jean-Baptiste Marie Vianney  </title>
<category>MEDITATIO</category>
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<description><![CDATA[Heute, liebe Brüder, erfahren wir im Evangelium, dass der Besitzer des Ackers seinen Weizen auf guten Boden gesät hatte. Aber während er schlief, kam der Feind und säte Unkraut darunter. Das will heißen, dass Gott den Menschen gut und vollkommen geschaffen hatte, dass aber der Feind kam und die Sünde hineinsäte. Da haben wir den Sündenfall Adams, einen schrecklichen Fall, der der Sünde Einlass in das Herz des Menschen verschaffte.
Ihr sagt, dass das Unkraut ausgerissen werden muss? „Nein“, sagt der Herr dazu, „damit ihr nicht zusammen mit dem Unkraut den Weizen ausreißt. Wartet bis zur Ernte.“ Das Herz des Menschen muss bis zum Ende so bleiben: eine Mischung aus Gutem und Bösem, aus Laster und Tugend, aus Licht und Finsternis, aus Weizen und Unkraut. Gott wollte diese Vermengung nicht aufheben und uns eine neue Natur schaffen, in der es nur gutes Korn gäbe. Er will, dass wir kämpfen, uns abmühen, das Unkraut daran hindern, alles zu überwuchern. Der Teufel kommt, um auf unserem Weg Versuchungen auszustreuen; mit Gottes Gnade aber können wir ihn besiegen, können wir das Unkraut ersticken.
 
Drei Dinge sind gegen die Versuchung unbedingt nötig: das Gebet, das uns erleuchtet, die Sakramente, die uns stärken, und die Wachsamkeit, die uns bewahrt. Glücklich die Seelen, die versucht werden! Wenn der Teufel ahnt, dass ein Mensch nach der Vereinigung mit Gott strebt, verdoppelt sich seine Wut. 
 
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