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<title>EVANGELIUM TAG FUER TAG</title>
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<description>Empfangen Sie jeden Morgen das Evangelium des tages durch Email. Katholischer, mehrsprachiger, kostenloser, und Dienst.</description>
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<lastBuildDate>Sat, 10 Oct 2026 17:40:03 +0000</lastBuildDate>
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<title>EVANGELIUM TAG FUER TAG</title>
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<description>«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68</description>
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<title>Sonntag, 11. Oktober : Buch Jesaja  25,6-10a. </title>
<category>LECTIO 1</category>
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<description><![CDATA[An jenem Tag wird der HERR der Heerscharen auf diesem Berg – dem Zion – für alle Völker ein Festmahl geben mit den feinsten Speisen, ein Gelage mit erlesenen Weinen, mit den feinsten, fetten Speisen, mit erlesenen, reinen Weinen.
Er verschlingt auf diesem Berg die Hülle, die alle Völker verhüllt, und die Decke, die alle Nationen bedeckt.
Er hat den Tod für immer verschlungen und GOTT, der Herr, wird die Tränen von jedem Gesicht abwischen und die Schande seines Volkes entfernt er von der ganzen Erde, denn der HERR hat gesprochen.
An jenem Tag wird man sagen: Siehe, das ist unser Gott, auf ihn haben wir gehofft, dass er uns rettet. Das ist der HERR, auf ihn haben wir gehofft. Wir wollen jubeln und uns freuen über seine rettende Tat.
Denn die Hand des HERRN ruht auf diesem Berg.]]></description>
</item>
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<title>Sonntag, 11. Oktober : Psalmen 23(22),1-3a.3b-4.5.6. </title>
<category>PSALMUS</category>
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<description><![CDATA[Der HERR ist mein Hirt, nichts wird mir fehlen.
Er lässt mich lagern auf grünen Auen und führt mich zum Ruheplatz am Wasser.
Er stillt mein Verlangen;
er leitet mich auf rechten Pfaden, treu seinem Namen.
Auch wenn ich gehe im finsteren Tal, ich fürchte kein Unheil; denn du bist bei mir, dein Stock und dein Stab, sie trösten mich.

Du deckst mir den Tisch vor den Augen meiner Feinde. Du hast mein Haupt mit Öl gesalbt, übervoll ist mein Becher.
Ja, Güte und Huld werden mir folgen mein Leben lang und heimkehren werde ich ins Haus des HERRN für lange Zeiten.]]></description>
</item>
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<title>Sonntag, 11. Oktober : Brief des Apostels Paulus an die Philipper  4,12-14.19-20. </title>
<category>LECTIO 2</category>
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<description><![CDATA[Ich weiß Entbehrungen zu ertragen, ich kann im Überfluss leben. In jedes und alles bin ich eingeweiht: in Sattsein und Hungern, Überfluss und Entbehrung.
Alles vermag ich durch den, der mich stärkt.
Doch ihr habt recht daran getan, an meiner Bedrängnis Anteil zu nehmen.
Mein Gott aber wird euch durch Christus Jesus alles, was ihr nötig habt, aus dem Reichtum seiner Herrlichkeit schenken.
Unserem Gott und Vater aber sei die Ehre in alle Ewigkeit! Amen.]]></description>
</item>
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<title>Sonntag, 11. Oktober : Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt  22,1-14. </title>
<category>EVANGELIUM</category>
<guid isPermaLink="false">2026-10-11 - EVANGELIUM</guid>
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<description><![CDATA[In jener Zeit erzählte Jesus den Hohepriestern und den Ältesten des Volkes das folgende Gleichnis:
Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem König, der seinem Sohn die Hochzeit ausrichtete.
Er schickte seine Diener, um die eingeladenen Gäste zur Hochzeit rufen zu lassen. Sie aber wollten nicht kommen.
Da schickte er noch einmal Diener und trug ihnen auf: Sagt den Eingeladenen: Siehe, mein Mahl ist fertig, meine Ochsen und das Mastvieh sind geschlachtet, alles ist bereit. Kommt zur Hochzeit!
Sie aber kümmerten sich nicht darum, sondern der eine ging auf seinen Acker, der andere in seinen Laden,
wieder andere fielen über seine Diener her, misshandelten sie und brachten sie um.
Da wurde der König zornig; er schickte sein Heer, ließ die Mörder töten und ihre Stadt in Schutt und Asche legen.
Dann sagte er zu seinen Dienern: Das Hochzeitsmahl ist vorbereitet, aber die Gäste waren nicht würdig.
Geht also an die Kreuzungen der Straßen und ladet alle, die ihr trefft, zur Hochzeit ein!
Die Diener gingen auf die Straßen hinaus und holten alle zusammen, die sie trafen, Böse und Gute, und der Festsaal füllte sich mit Gästen.
Als der König eintrat, um sich die Gäste anzusehen, bemerkte er unter ihnen einen Menschen, der kein Hochzeitsgewand anhatte.
Er sagte zu ihm: Freund, wie bist du hier ohne Hochzeitsgewand hereingekommen? Der aber blieb stumm.
Da befahl der König seinen Dienern: Bindet ihm Hände und Füße und werft ihn hinaus in die äußerste Finsternis! Dort wird Heulen und Zähneknirschen sein.
Denn viele sind gerufen, wenige aber auserwählt.]]></description>
</item>
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<title>Sonntag, 11. Oktober : Johannes Tauler  </title>
<category>MEDITATIO</category>
<guid isPermaLink="false">2026-10-11 - MEDITATIO</guid>
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<description><![CDATA[„Sagt den Eingeladenen: Alles ist bereit.“ Sie aber wollten nicht kommen. „Der eine ging auf seinen Acker, der andere in seinen Laden.“ [...] Diese wunderliche Geschäftigkeit und ständige Ruhelosigkeit, die die Welt umtreibt, trifft man leider erstaunlich oft in der ganzen Welt an. Was man da an Kleidern, an Speisen, an Zimmern und vielen anderen Dingen anhäuft, ist so üppig, dass einem schwindelig wird: Die Hälfte würde völlig ausreichen. Dieses Leben sollte doch nur ein Durchgang zur Ewigkeit sein. […] Wir sollten uns mit aller Kraft von dieser hektischen Betriebsamkeit und dem Überangebot abwenden, von allem, was nicht absolut notwendig ist, und uns sammeln, unserer Berufung folgen und bedenken, wohin, wie und zu welcher Lebensweise uns der Herr gerufen hat: den einen zum innerlichen Schauen, den anderen zum aktiven Leben und einen Dritten […] zur inneren Ruhe, in das tiefe Schweigen des göttlichen Dunkels, in die Einheit des Geistes.


Und auch diese Letzteren ruft Gott manchmal zu äußerem Tun, manchmal zum inneren, so wie es ihm beliebt; aber der Mensch gibt nicht acht auf den göttlichen Ruf. […] Wenn aber nun der Mensch, der innerlich zu edlem, stillen Schweigen berufen ist, sich deshalb ständig jeglicher Werke der Nächstenliebe enthalten wollte, so wäre das nicht recht; und leider gibt es heute nur sehr wenige, die besondere Werke der Nächstenliebe vollbringen wollen. […] Im Evangelium wird berichtet, dass der Herr einen seiner Gäste beim Festmahl ohne Hochzeitsgewand antraf. […] Das Gewand, das diesem Geladenen fehlte, ist wahre, lautere, göttliche Liebe, diese aufrichtige Absicht, Gott zu suchen, die jede Eigenliebe und alles, was nicht Gott gemäß ist, ausschließt und nichts anderes im Sinn hat als Gott. […] Zu denen, die sich selbst suchen, sagt unser Herr: „Freund, wie bist du hier hereingekommn ohne das Gewand der wahren Liebe?“ Sie trachteten mehr nach den Gaben Gottes als nach Gott selbst. 
 
]]></description>
</item>
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<title>Samstag, 10. Oktober : Brief des Apostels Paulus an die Galater 3,22-29. </title>
<category>LECTIO 1</category>
<guid isPermaLink="false">2026-10-10 - LECTIO 1</guid>
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<description><![CDATA[Schwestern und Brüder! Die Schrift hat alles unter der Sünde eingeschlossen, damit die Verheißung aus dem Glauben an Jesus Christus denen gegeben wird, die glauben.
Ehe der Glaube kam, waren wir vom Gesetz behütet, verwahrt, bis der Glaube offenbar werden sollte.
So ist das Gesetz unser Erzieher auf Christus hin geworden, damit wir aus dem Glauben gerecht gemacht werden.
Nachdem aber der Glaube gekommen ist, stehen wir nicht mehr unter dem Erzieher.
Denn alle seid ihr durch den Glauben Söhne Gottes in Christus Jesus.
Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus angezogen.
Es gibt nicht mehr Juden und Griechen, nicht Sklaven und Freie, nicht männlich und weiblich; denn ihr alle seid einer in Christus Jesus.
Wenn ihr aber Christus gehört, dann seid ihr Abrahams Nachkommen, Erben gemäß der Verheißung.]]></description>
</item>
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<title>Samstag, 10. Oktober : Psalmen 105(104),2-3.4-5.6-7. </title>
<category>PSALMUS</category>
<guid isPermaLink="false">2026-10-10 - PSALMUS</guid>
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<description><![CDATA[Singt dem Herrn und spielt ihm, 
sinnt nach über all seine Wunder!
Rühmt euch seines heiligen Namens! Die den HERRN suchen, sollen sich von Herzen freuen.
Fragt nach dem HERRN und seiner Macht, sucht sein Angesicht allezeit!

Gedenkt der Wunder, die er getan hat, seiner Zeichen und der Beschlüsse seines Mundes!
Ihr Nachkommen seines Knechtes Abraham, ihr Kinder Jakobs, die er erwählt hat.
Er, der HERR, ist unser Gott. Auf der ganzen Erde gelten seine Entscheide.]]></description>
</item>
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<title>Samstag, 10. Oktober : Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk  11,27-28. </title>
<category>EVANGELIUM</category>
<guid isPermaLink="false">2026-10-10 - EVANGELIUM</guid>
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<description><![CDATA[In jener Zeit, als Jesus zum Volk redete, erhob eine Frau aus der Menge ihre Stimme und rief ihm zu: Selig der Schoß, der dich getragen, und die Brust, die dich gestillt hat!
Er aber erwiderte: Ja, selig sind vielmehr, die das Wort Gottes hören und es befolgen.]]></description>
</item>
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<title>Samstag, 10. Oktober : Hl. Maximilian Kolbe  </title>
<category>MEDITATIO</category>
<guid isPermaLink="false">2026-10-10 - MEDITATIO</guid>
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<description><![CDATA[Gott will sich bei seinen Werken immer irgendwelcher Werkzeuge bedienen. [...] Gott, der uns den freien Willen gegeben hat, möchte, dass wir ihm freiwillig als seine Werkzeuge dienen, indem wir unseren Willens mit dem seinen in Einklang bringen, so wie es die allheilige Mutter getan hat, als sie sagte: „Siehe, ich bin die Magd des Herrn. Mir geschehe nach deinem Wort“. Das Wort „mir geschehe“ muss stets auf unseren Lippen sein, denn zwischen dem Willen der Unbefleckten und unserem Willen muss immer völlige Harmonie herrschen. Was ist also zu tun? Lassen wir uns von Maria leiten, dann haben wir nichts zu fürchten.
 ]]></description>
</item>
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<title>Freitag, 9. Oktober : Brief des Apostels Paulus an die Galater 3,6-14. </title>
<category>LECTIO 1</category>
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<description><![CDATA[Schwestern und Brüder! Von Abraham wird gesagt: Er glaubte Gott und das wurde ihm als Gerechtigkeit angerechnet.
Erkennt also: Die aus dem Glauben leben, sind Söhne Abrahams.
Und da die Schrift vorhersah, dass Gott die Völker aufgrund des Glaubens gerecht macht, hat sie dem Abraham im Voraus verkündet: In dir sollen alle Völker gesegnet werden.
Also werden sie, die glauben, gesegnet mit dem glaubenden Abraham.
Diejenigen aber, die aus den Werken des Gesetzes leben, stehen unter einem Fluch. Denn geschrieben steht: Verflucht ist jeder, der sich nicht an alles hält, was das Buch des Gesetzes zu tun vorschreibt.
Dass aber durch das Gesetz niemand vor Gott gerecht gemacht wird, ist offenkundig; denn: Der aus Glauben Gerechte wird leben.
Für das Gesetz aber gilt nicht: aus Glauben, sondern es gilt: Wer die Gebote erfüllt, wird durch sie leben.
Christus hat uns vom Fluch des Gesetzes freigekauft, indem er für uns zum Fluch geworden ist; denn es steht geschrieben: Verflucht ist jeder, der am Holz hängt.
Jesus Christus hat uns freigekauft, damit den Völkern durch ihn der Segen Abrahams zuteilwird und wir so durch den Glauben den verheißenen Geist empfangen.]]></description>
</item>
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<title>Freitag, 9. Oktober : Psalmen 111(110),1-2.3-4.5-6. </title>
<category>PSALMUS</category>
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<description><![CDATA[Dem HERRN will ich danken mit ganzem Herzen im Kreis der Redlichen, in der Gemeinde.
Groß sind die Werke des HERRN, erforschenswert für alle, die sich an ihnen freuen.
Hoheit und Pracht ist sein Walten, seine Gerechtigkeit hat Bestand für immer.
Ein Gedächtnis seiner Wunder hat er gestiftet, der HERR ist gnädig und barmherzig.

Speise gab er denen, die ihn fürchten, seines Bundes gedenkt er auf ewig.
Die Macht seiner Werke hat er seinem Volk kundgetan, um ihm das Erbe der Völker zu geben.]]></description>
</item>
<item>
<title>Freitag, 9. Oktober : Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk  11,14-26. </title>
<category>EVANGELIUM</category>
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<description><![CDATA[In jener Zeit trieb Jesus einen Dämon aus, der stumm war. Als der Dämon ausgefahren war, da konnte der Mann reden. Alle Leute staunten.
Einige von ihnen aber sagten: Mit Hilfe von Beelzebul, dem Herrscher der Dämonen, treibt er die Dämonen aus.
Andere wollten ihn auf die Probe stellen und forderten von ihm ein Zeichen vom Himmel.
Doch er wusste, was sie dachten, und sagte zu ihnen: Jedes Reich, das in sich selbst gespalten ist, wird veröden und ein Haus ums andere stürzt ein.
Wenn also der Satan in sich selbst gespalten ist, wie kann sein Reich dann Bestand haben? Ihr sagt doch, dass ich die Dämonen mit Hilfe von Beelzebul austreibe.
Wenn ich aber die Dämonen durch Beelzebul austreibe, durch wen treiben dann eure Söhne sie aus? Deswegen werden sie eure Richter sein.
Wenn ich aber die Dämonen durch den Finger Gottes austreibe, dann ist das Reich Gottes schon zu euch gekommen.
Solange ein bewaffneter starker Mann seinen Hof bewacht, ist sein Besitz sicher;
wenn ihn aber ein Stärkerer angreift und besiegt, dann nimmt ihm der Stärkere seine ganze Rüstung, auf die er sich verlassen hat, und verteilt seine Beute.
Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich; wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut.
Wenn ein unreiner Geist aus dem Menschen ausfährt, durchwandert er wasserlose Gegenden, um eine Ruhestätte zu suchen, findet aber keine. Dann sagt er: Ich will in mein Haus zurückkehren, das ich verlassen habe.
Und er kommt und findet es sauber und geschmückt.
Dann geht er und holt sieben andere Geister, die noch schlimmer sind als er selbst. Sie ziehen dort ein und lassen sich nieder. Und die letzten Dinge jenes Menschen werden schlimmer sein als die ersten.]]></description>
</item>
<item>
<title>Freitag, 9. Oktober : Hl. Nerses Schnorhali  </title>
<category>MEDITATIO</category>
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<description><![CDATA[An der heiligen Quelle der Reinheit,
In der du mich neu geschaffen hast,
Sind die Dämonen des Bösen aus mir gefahren,
Jene, die durch die Schlange in mich eingedrungen waren.

Diese streiften durch wasserlose Gegenden, 
Durch Seelen ohne Laster,
Und fanden dort keine Ruhestätte,
Weil sie sich dort nicht wohl fühlten.
 
Doch da die Quelle der Sündenkrankheit
Endlos aus mir hervorquillt,
Und meine Seele als Haus und Bleibe
Vollständig hergerichtet ist für ihn,
 
Holt der erste Dämon sieben Gefährten
– Die bösesten aufgrund ihrer verdorbenen Sitten –,
Verbündete sich mit ihnen 
Und kehrte mit ihnen in das Haus meiner Seele zurück.
 
Mein letzter Zustand war schlimmer
An Bosheit als der erste;
Denn man kann sich an der Quelle nicht mehr reinigen,
Es sei denn durch Askese und Verdemütigung.

Er aber, der sehr hinterlistig ist,
Hat, nachdem er die Festung eingenommen hatte,
Noch ein zweites Mal die Herrschaft über sie erlangt,
Ganz nach der alten Taktik.

Du, wirf ihn bitte von neuem
In die abgrundtiefe Wüste,
Wenn auch nicht nach Recht und Gesetz,
Sondern nach deiner überfließenden Gnade.

Und anstelle der sieben bösen Geister,
Die du als Widersacher zurückweisen wirst,
Lass bitte den Geist 
Mit deinen sieben Gnadengaben in mir wohnen.
]]></description>
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