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<title>EVANGELIUM TAG FUER TAG</title>
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<description>Empfangen Sie jeden Morgen das Evangelium des tages durch Email. Katholischer, mehrsprachiger, kostenloser, und Dienst.</description>
<language>de</language>
<lastBuildDate>Sun, 17 May 2026 17:40:03 +0000</lastBuildDate>
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<title>EVANGELIUM TAG FUER TAG</title>
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<description>«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68</description>
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<title>Montag, 18. Mai : Apostelgeschichte  19,1-8. </title>
<category>LECTIO 1</category>
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<description><![CDATA[Während Apollos sich in Korinth aufhielt, durchwanderte Paulus das Hochland und kam nach Ephesus hinab. Er stieß dort auf einige Jünger
und fragte sie: Habt ihr den Heiligen Geist empfangen, als ihr gläubig wurdet? Sie antworteten ihm: Wir haben noch nicht einmal gehört, dass es einen Heiligen Geist gibt.
Da fragte er: Auf welche Taufe seid ihr denn getauft worden? Sie antworteten: Auf die Taufe des Johannes.
Paulus sagte: Johannes hat mit der Taufe der Umkehr getauft und das Volk gelehrt, sie sollten an den glauben, der nach ihm komme: an Jesus.
Als sie das hörten, ließen sie sich auf den Namen Jesu, des Herrn, taufen.
Paulus legte ihnen die Hände auf und der Heilige Geist kam auf sie herab; sie redeten in Zungen und weissagten.
Es waren im Ganzen ungefähr zwölf Männer.
Er ging in die Synagoge und lehrte drei Monate lang freimütig und suchte sie vom Reich Gottes zu überzeugen.]]></description>
</item>
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<title>Montag, 18. Mai : Psalmen 68(67),2-3.4-5a.5d.6-7ab. </title>
<category>PSALMUS</category>
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<description><![CDATA[Gott steht auf, seine Feinde zerstieben; die ihn hassen, fliehen vor seinem Angesicht.
Wie Rauch verweht, wehst du sie weg. 
Wie Wachs am Feuer zerfließt, 
so vergehen die Frevler vor Gottes Angesicht.
Die Gerechten aber freuen sich, sie jubeln vor Gott und jauchzen in Freude.

Singt für Gott, spielt seinem Namen!
freut euch vor seinem Angesicht!
Ein Vater der Waisen, ein Anwalt der Witwen ist Gott in seiner heiligen Wohnung.
Gott bringt Verlassene heim,

führt Gefangene hinaus in das Glück.]]></description>
</item>
<item>
<title>Montag, 18. Mai : Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh  16,29-33. </title>
<category>EVANGELIUM</category>
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<description><![CDATA[In jener Zeit sagten die Jünger zu Jesus: Siehe, jetzt redest du offen und sprichst nicht mehr in Bildreden.
Jetzt wissen wir, dass du alles weißt und von niemandem gefragt zu werden brauchst. Darum glauben wir, dass du von Gott ausgegangen bist.
Jesus erwiderte ihnen: Glaubt ihr jetzt?
Siehe, die Stunde kommt und sie ist schon da, in der ihr versprengt sein werdet, jeder in sein Haus, und mich alleinlassen werdet. Aber ich bin nicht allein, denn der Vater ist bei mir.
Dies habe ich zu euch gesagt, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt seid ihr in Bedrängnis; aber habt Mut: Ich habe die Welt besiegt.]]></description>
</item>
<item>
<title>Montag, 18. Mai : Hl. Johannes Paul II.  </title>
<category>MEDITATIO</category>
<guid isPermaLink="false">2026-05-18 - MEDITATIO</guid>
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<description><![CDATA[Die Familien, die Gruppen, die Staaten, die Völkergemeinschaft selbst müssen sich der Vergebung öffnen, um unterbrochene Verbindungen wieder aufzunehmen, um Situationen einer fruchtlosen gegenseitigen Verurteilung zu überwinden, um über die Versuchung zu siegen, die anderen auszuschließen, indem man ihnen die Berufungsmöglichkeit verwehrt. Die Fähigkeit zur Vergebung liegt jedem Plan für eine gerechtere und solidarischere Gesellschaft in der Zukunft zugrunde.
 
Umgekehrt kommt die versäumte Vergebung, besonders wenn dadurch die Fortdauer von Konflikten geschürt wird, der Entwicklung der Völker sehr teuer zu stehen. Die Ressourcen werden verwendet, um den Rüstungswettlauf, die Kriegskosten und die Folgen wirtschaftlicher Repressalien zu tragen. Damit fehlen die notwendigen Geldmittel, um Entwicklung, Frieden und Gerechtigkeit voranzubringen. Unter wie vielen Schmerzen leidet die Menschheit, weil sie sich nicht zu versöhnen weiß, wie oft wird sie zurückgeworfen, weil sie nicht zu vergeben weiß! Der Friede ist die Voraussetzung für die Entwicklung, aber ein wirklicher Friede wird nur durch die Vergebung ermöglicht.  
 
Das Angebot der Vergebung ist weder unmittelbar zu verstehen, noch mühelos anzunehmen; es ist eine in gewisser Hinsicht paradoxe Botschaft. Tatsächlich schließt die Vergebung immer kurzfristig einen scheinbaren Verlust ein, während sie langfristig einen tatsächlichen Gewinn sicherstellt. Die Gewalt ist das genaue Gegenteil; sie entscheidet sich für einen kurzfristigen Gewinn, bereitet aber auf lange Sicht einen tatsächlichen, anhaltenden Verlust vor. Die Vergebung könnte als eine Schwäche erscheinen; in Wirklichkeit setzt sie, sowohl um gewährt wie um angenommen zu werden, eine große geistige Kraft und einen bewährten moralischen Mut voraus. Weit davon entfernt, die Person herabzusetzen, führt die Vergebung sie zu einem erfüllten und reicheren Menschsein, das fähig ist, in sich einen Strahl des Glanzes des Schöpfers widerzuspiegeln.
]]></description>
</item>
<item>
<title>Sonntag, 17. Mai : Apostelgeschichte  1,12-14. </title>
<category>LECTIO 1</category>
<guid isPermaLink="false">2026-05-17 - LECTIO 1</guid>
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<description><![CDATA[Als Jesus in den Himmel aufgenommen worden war, kehrten die Apostel von dem Berg, der Ölberg genannt wird und nur einen Sabbatweg von Jerusalem entfernt ist, nach Jerusalem zurück.
Als sie in die Stadt kamen, gingen sie in das Obergemach hinauf, wo sie nun ständig blieben: Petrus und Johannes, Jakobus und Andreas, Philippus und Thomas, Bartholomäus und Matthäus, Jakobus, der Sohn des Alphäus, und Simon, der Zelot, sowie Judas, der Sohn des Jakobus.
Sie alle verharrten dort einmütig im Gebet, zusammen mit den Frauen und Maria, der Mutter Jesu, und seinen Brüdern.]]></description>
</item>
<item>
<title>Sonntag, 17. Mai : Psalmen 27(26),1.4.7-8a. </title>
<category>PSALMUS</category>
<guid isPermaLink="false">2026-05-17 - PSALMUS</guid>
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<description><![CDATA[Der HERR ist mein Licht und mein Heil: Vor wem sollte ich mich fürchten? Der HERR ist die Zuflucht meines Lebens: Vor wem sollte mir bangen?
Eines habe ich vom HERRN erfragt, dieses erbitte ich: 
im Haus des HERRN zu wohnen alle Tage meines Lebens; 
die Freundlichkeit des HERRN zu schauen 

und nachzusinnen in seinem Tempel.
Höre, HERR, meine Stimme, wenn ich rufe; 
sei mir gnädig und gib mir Antwort!
Mein Herz denkt an dein Wort: «Sucht mein Angesicht!» 

Dein Angesicht, Herr, will ich suchen.]]></description>
</item>
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<title>Sonntag, 17. Mai : Erster Brief des Apostels Petrus  4,13-16. </title>
<category>LECTIO 2</category>
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<description><![CDATA[Freut euch, dass ihr Anteil an den Leiden Christi habt; denn so könnt ihr auch bei der Offenbarung seiner Herrlichkeit voll Freude jubeln.
Wenn ihr wegen des Namens Christi beschimpft werdet, seid ihr seligzupreisen; denn der Geist der Herrlichkeit, der Geist Gottes, ruht auf euch.
Wenn einer von euch leiden muss, soll es nicht deswegen sein, weil er ein Mörder oder ein Dieb ist, weil er Böses tut oder sich in fremde Angelegenheiten einmischt.
Wenn er aber leidet, weil er Christ ist, dann soll er sich nicht schämen, sondern Gott darin verherrlichen.]]></description>
</item>
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<title>Sonntag, 17. Mai : Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh  17,1-11a. </title>
<category>EVANGELIUM</category>
<guid isPermaLink="false">2026-05-17 - EVANGELIUM</guid>
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<description><![CDATA[In jener Zeit erhob Jesus seine Augen zum Himmel und sagte: Vater, die Stunde ist gekommen. Verherrliche deinen Sohn, damit der Sohn dich verherrlicht!
Denn du hast ihm Macht über alle Menschen gegeben, damit er allen, die du ihm gegeben hast, ewiges Leben schenkt.
Das aber ist das ewige Leben: dass sie dich, den einzigen wahren Gott, erkennen und den du gesandt hast, Jesus Christus.
Ich habe dich auf der Erde verherrlicht und das Werk zu Ende geführt, das du mir aufgetragen hast.
Jetzt verherrliche du mich, Vater, bei dir mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, bevor die Welt war!
Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast. Sie gehörten dir und du hast sie mir gegeben und sie haben dein Wort bewahrt.
Sie haben jetzt erkannt, dass alles, was du mir gegeben hast, von dir ist.
Denn die Worte, die du mir gabst, habe ich ihnen gegeben und sie haben sie angenommen. Sie haben wahrhaftig erkannt, dass ich von dir ausgegangen bin, und sie sind zu dem Glauben gekommen, dass du mich gesandt hast.
Für sie bitte ich; nicht für die Welt bitte ich, sondern für alle, die du mir gegeben hast; denn sie gehören dir.
Alles, was mein ist, ist dein, und was dein ist, ist mein; in ihnen bin ich verherrlicht.
Ich bin nicht mehr in der Welt, aber sie sind in der Welt und ich komme zu dir.]]></description>
</item>
<item>
<title>Sonntag, 17. Mai : Hl. Elisabeth von der Dreifaltigkeit  </title>
<category>MEDITATIO</category>
<guid isPermaLink="false">2026-05-17 - MEDITATIO</guid>
<link>https://evangeliumtagfuertag.org/DE/gospel</link>
<description><![CDATA[Erinnerst du dich an diese schöne Stelle, wo Jesus zu seinem Vater sagt, dieser habe ihm „Macht über alle Menschen gegeben, damit er ihnen das ewige Leben schenkt“ (vgl. Joh 17,2)?
 
Das ist es, was er in dir tun will: Jeden Augenblick will er, dass du aus dir heraustrittst, dass du alle Sorgen hinter dir lässt, um dich in jene Einsamkeit zurückzuziehen, die er sich im Innersten deines Herzens erwählt hat. Er, er ist immer da, auch wenn du ihn nicht spürst; er wartet auf dich und möchte mit dir „einen wunderbaren Tauschhandel“ abschließen, wie wir es in der schönen Liturgie singen, eine Vertrautheit zwischen Bräutigam und Braut. Deine Schwächen, deine Fehler, alles, was dich stört – davon will er dich durch diesen ständigen Kontakt befreien. Hat er nicht gesagt: „Ich bin nicht gekommen, um zu richten, sondern um zu retten“ (vgl. Joh 12,47)? Nichts darf dich daran hindern, zu ihm zu gehen. Achte nicht zu sehr darauf, ob du begeistert oder entmutigt bist; es ist das Gesetz des Exils, so von einem Zustand in den anderen überzugehen. Glaube dann, dass er sich niemals verändert, dass er sich in seiner Güte immer über dich beugt, um dich mit sich zu nehmen und dich in sich zu festigen. Wenn dich trotz allem Leere und Traurigkeit niederdrücken, vereine diese Agonie mit der des Meisters im Garten am Ölberg, als er zum Vater sprach: „Wenn es möglich ist, lass diesen Kelch an mir vorübergehen“ (vgl. Mt 26,39 //).
 
Es mag dir vielleicht schwer erscheinen, dich selbst zu vergessen. Mach dir darüber keine Sorgen; wenn du wüsstest, wie einfach es ist... Ich werde dir mein „Geheimnis“ verraten: Denk an diesen Gott, der in dir wohnt, dessen Tempel du bist; das sagt der heilige Paulus, und wir können ihm glauben. Nach und nach gewöhnt sich die Seele daran, in Gottes sanfter Gegenwart zu leben, sie begreift, dass sie in sich einen kleinen Himmel birgt, den sich der Gott der Liebe zur Wohnung bestimmt hat. Dann atmet sie wie in einer göttlichen Atmosphäre; ich würde sogar sagen, dass nur noch ihr Körper auf der Erde ist, ihre Seele aber jenseits der Wolken und Schleier in dem wohnt, der unveränderlich ist. Sag dir nicht, dass das nichts für dich ist, dass du zu armselig bist, denn im Gegenteil ist das ein Grund mehr, um zum Retter zu gehen. Wir werden nicht gereinigt, indem wir auf diese Armseligkeit starren, sondern indem wir auf den schauen, der ganz Reinheit und Heiligkeit ist.
]]></description>
</item>
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<title>Samstag, 16. Mai : Apostelgeschichte  18,23-28. </title>
<category>LECTIO 1</category>
<guid isPermaLink="false">2026-05-16 - LECTIO 1</guid>
<link>https://evangeliumtagfuertag.org/DE/gospel</link>
<description><![CDATA[Nachdem Paulus einige Zeit in Antiochia in Syrien geblieben war, zog er weiter, durchwanderte zuerst das galatische Land, dann Phrygien und stärkte alle Jünger.
Ein Jude namens Apollos kam nach Ephesus. Er stammte aus Alexandria, war redekundig und in der Schrift bewandert.
Er war unterwiesen im Weg des Herrn. Er sprach mit glühendem Geist und trug die Lehre von Jesus genau vor; doch kannte er nur die Taufe des Johannes.
Er begann, mit Freimut in der Synagoge zu sprechen. Priscilla und Aquila hörten ihn, nahmen ihn zu sich und legten ihm den Weg Gottes noch genauer dar.
Als er nach Achaia gehen wollte, schrieben die Brüder den Jüngern und ermunterten sie, ihn aufzunehmen. Nach seiner Ankunft wurde er den Gläubigen durch die Gnade eine große Hilfe.
Denn mit Nachdruck widerlegte er die Juden, indem er öffentlich aus der Schrift nachwies, dass Jesus der Christus sei.]]></description>
</item>
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<title>Samstag, 16. Mai : Psalmen 47(46),2-3.8-9.10. </title>
<category>PSALMUS</category>
<guid isPermaLink="false">2026-05-16 - PSALMUS</guid>
<link>https://evangeliumtagfuertag.org/DE/gospel</link>
<description><![CDATA[Ihr Völker alle, klatscht in die Hände; jauchzt Gott zu mit lautem Jubel!
Denn Furcht gebietend ist der HERR, der Höchste, 
ein großer König über die ganze Erde.
Denn König der ganzen Erde ist Gott. 

Singt ihm ein Weisheitslied!
Gott wurde König über die Völker, 
Gott hat sich auf seinen heiligen Thron gesetzt.
Versammelt sind die Fürsten der Völker 

als Volk des Gottes Abrahams. 
Denn Gott gehören die Schilde der Erde; 
er ist hoch erhaben.]]></description>
</item>
<item>
<title>Samstag, 16. Mai : Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh  16,23b-28. </title>
<category>EVANGELIUM</category>
<guid isPermaLink="false">2026-05-16 - EVANGELIUM</guid>
<link>https://evangeliumtagfuertag.org/DE/gospel</link>
<description><![CDATA[In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Amen, amen, ich sage euch: Was ihr den Vater in meinem Namen bitten werdet, das wird er euch geben.
Bis jetzt habt ihr noch um nichts in meinem Namen gebeten. Bittet und ihr werdet empfangen, damit eure Freude vollkommen ist.
Dies habe ich in Bildreden zu euch gesagt; es kommt die Stunde, in der ich nicht mehr in Bildreden zu euch sprechen, sondern euch offen vom Vater künden werde.
An jenem Tag werdet ihr in meinem Namen bitten und ich sage euch nicht, dass ich den Vater für euch bitten werde;
denn der Vater selbst liebt euch, weil ihr mich geliebt und weil ihr geglaubt habt, dass ich von Gott ausgegangen bin.
Ich bin vom Vater ausgegangen und in die Welt gekommen; ich verlasse die Welt wieder und gehe zum Vater.]]></description>
</item>
<item>
<title>Samstag, 16. Mai : Hl. Augustinus  </title>
<category>MEDITATIO</category>
<guid isPermaLink="false">2026-05-16 - MEDITATIO</guid>
<link>https://evangeliumtagfuertag.org/DE/gospel</link>
<description><![CDATA[Wer von Gott das „Eine erbittet und danach verlangt“ (vgl. Ps 27,4), was zählt, der kann dies mit Gewissheit und Vertrauen tun. […] Dieses eine Gut ist der Friede, der alles Verstehen übersteigt. Wir wissen nicht, wie wir in rechter Weise in unseren Gebeten darum bitten sollen. Denn was unser Verstehen übersteigt, so dass wir es uns in seiner Wirklichkeit nicht vorstellen können, das kennen wir auch nicht wirklich. Und andererseits: Alles, was wir, wenn es uns in den Sinn kommt, ablehnen, zurückweisen und missbilligen, ist ist nicht das, was wir suchen – das wissen wir –, selbst, wenn wir noch nicht wissen, was wirklich der Gegenstand unserer Suche ist.
Da gibt es also etwas in uns, das ich eine belehrte Unwissenheit nennen würde, belehrt vom Geist Gottes, der unserer Schwachheit zu Hilfe kommt. Denn nachdem der Apostel gesagt hat: „Hoffen wir aber auf das, was wir nicht sehen, dann harren wir aus in Geduld“, fügt er hinzu: „Denn wir wissen nicht, worum wir in rechter Weise beten sollen; der Geist selber tritt jedoch für uns ein mit unaussprechlichen Seufzern. Und er, der die Herzen erforscht, weiß, was die Absicht des Geistes ist: Er weiß, dass er für die Heiligen eintritt“ (vgl. Röm 8,25-27).
Das darf nicht so verstanden werden, als würden wir glauben, der Heilige Geist Gottes – der in der Dreifaltigkeit unwandelbarer Gott ist, ein Gott mit dem Vater und dem Sohn – trete für die Heiligen ein wie jemand, der nicht Gott wäre. Es heißt, er bete für die Heiligen, weil er die Heiligen zum Beten bewegt. Er bewirkt also, dass sie mit unaussprechlichen Seufzern beten, indem er ihnen die Sehnsucht nach jenem hohen, noch unbekannten Gut einflößt, das wir in Geduld erwarten.
           
]]></description>
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